Der Stephansdom ist als Wahrzeichen von Wien eine Sensation und weltbekannt. Habt ihr aber gewusst, dass es UNTER dem Stephansdom versteckt, im Keller, noch mehr zu entdecken gibt?

Wir haben mit interessierten Teilnehmer:innen deshalb eine Exkursion in die KATAKOMBEN des Stefansdoms gemacht und bei einer Führung, neben den spannenden Eindrücken, noch jede Menge Hintergrundwissen zur Geschichte erfahren.
Katakomben sind unterirdische Gewölbekomplexe, die der Bestattung von Toten dienen. Sie können eine Ausdehnung von mehreren Kilometern erreichen. Es gibt sie überall auf der Welt unter Kirchen, in Bergen oder einfach tief unter einer Stadt. Sie sind jedoch eher selten der Ort für ein direktes Begräbnis. Es werden meist die Gebeine vom Friedhof nach Jahrzehnten in die Katakomben umgebettet.
Die Katakomben im Stefansdom ließ der Herzog RUDOLF IV um das Jahr 1363
(also vor 660 Jahren!!!!!) errichten und zuerst waren sie eigentlich als fürstliche Grabkammern gedacht. So finden sich daher auch Urnen und Särge der österreichischen Kaiser:innen und König:innen, wie z.B: Kaiserin Maria Theresia. Ab 1745 wurden die Grabkammern erweitert und die „Neuen Grüfte“ entstanden, auch direkt unter dem Stefansplatz. So wurde der Friedhof, der bis dahin rund um den Stefansdom gelegen ist, in den Untergrund verlegt.

In 33 Grabkammern wurden so über die Jahre über 10.000 Leichname deponiert.

Die Fakten klingen erst einmal etwas gruselig. Aber wenn man in diesen alten Gewölben steht, zeigt sich eine sehr friedliche Stimmung in den Katakomben. Es ist kühl und die Luft ist etwas schwer und frau kann so ein bisschen die Jahrhunderte erahnen, die die Gebeine schon dort liegen.
Quelle: Wikipedia
SZ



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