Allgemein, Eindrücke der Teilnehmerinnen, Erfolge

„Ein bewegender Job ist meine Berufung!“ Erfolgsstory mit Marharyta M.

Unsere Teilnehmerin Marharyta M. beginnt bald ihre Ausbildung als Straßenbahnfahrerin. Vor dem Joberfolg machte sie eine Zeit der Ängste und Zweifel durch. Was ihr dabei geholfen hat und warum der Verzicht auf soziale Medien auch in der Arbeitswelt die Achtsamkeit steigert, könnt ihr im #futurefactory Erfolgsinterview lesen.

Was ist dein nächstes Karriereziel?

Mein großes Karriereziel ist es, Stadtarchitektin zu werden, also den langen Weg des Studiums in diesem Bereich einzugehen. Ich bin aber demnächst als Straßenbahnfahrerin tätig. Ich finde so einen Einstieg sehr sinnvoll.

Warum gerade dieser Job? Was interessiert dich daran?

Lustigerweise, nach einer langen Periode von «ich weiß nicht wer ich werden will», «ich weiß nicht, was ich überhaupt kann», «ich kann gar nichts und bin für nichts geeignet» — eigentlich alle aus der Depression kommende falsche Aussagen, habe ich einmal voll frustrierend einem meiner Freunden gesagt: «Ich würde einfach gerne die Straßenbahn lenken!».

Der Job klingt spannend. Frau ist immer in Bewegung, erledigt die sehr wichtige Mission Menschen zu transportieren und kennt sich mit der ganzen Stadt aus.

Ich war seit der Kindheit von Trolleybussen fasziniert und  die Straßenbahn ist noch was Cooleres. Perfekt für mich. Ich bin sehr offen für’s Lernen, sitze aber gar nicht gern am selben Ort gar nicht, deshalb einen bewegenden Job zu haben ist genau meine Berufung.

Wie war das Bewerbungsverfahren? Wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ich habe mir die Jobbeschreibung auf der Website der Wiener Linien achtsam durchgelesen, dann sehr inspiriert ein Motivationsschreiben geschrieben. Als ich mein positives Sprachprüfungergebnis bekommen habe, schickte ich alle meine Bewerbungsunterlagen und Zeugnisse. Die letzten Unterlagen waren nicht nötig, aber sie halfen mir mich selbstbewusster zu fühlen.

Nach der Einladung zum Vorstellungsgespräch habe ich begonnen zu lernen, was ich zum ersten Teil einer Eignungsüberprüfung wissen sollte. Dazu gehören Allgemeinwissen über die Firma und über das öffentliche Verkehrsnetz.

Welche Eigenschaften und Skills braucht man als Straßenbahn-Fahrerin?

Frau sollte lern- und einsatzbereit sein, also nicht faul. Achtsamkeit ist urwichtig, also die Umgebung genau zu beobachten. Das fördert zum Beispiel gute Reaktion in Not. Und sich zu organisieren zu können ist essenziel, da es zu unregelmäßigen Arbeitszeiten kommt, bei denen man immer ausgeschlafen und wach sein muss — keine Tiktoks schauen bis zum Sonnenaufgang.

Diese sind auf jeden Fall erlernbare Eigenschaften, die ich während der 3-monatigen Ausbildung zur Straßenbahnfahrerin noch verfeinern werde. Andere Voraussetzungen sind Freude an und ein gewisses Verständnis für Technik, Verantwortungsbewusstsein und auch körperliche Eignung. Auf der Website der Wiener Linien sind alle Voraussetzungen zu sehen.

Wie hat dir die #futurefactory  bei deinem Ziel geholfen?

Die Möglichkeit von #futurefactory bei den Wiener Linien Schnuppertage während der Kurszeit zu absolvieren, ist hervorragend.

Schon vor meinem ersten Arbeitstag wusste ich, wie alles von innen aussieht, deshalb fühlte ich mich an dem Tag locker und kann mich dann besser auf die Inhalte der Ausbildung konzentrieren.

G.A.