Allgemein, Eindrücke der Teilnehmerinnen, Erfolge

„Vertraue dem Prozess und gehe den Schritt zu Ende!“ Erfolgsstory mit M.B.

Unsere Teilnehmerin M.B. startet bald als Quereinsteigerin in der Personalberatung durch. Wie ihr ein berufliches Online-Netzwerk, Selbstpräsentations-Trainings und das Ausarbeiten von „Notfalls-Berufsplänen“ zum neuen Job verholfen haben, erzählt sie uns im #futurefactory Erfolgsinterview.

Was ist dein nächstes Karriereziel?

Mein nächster Karriereschritt ist, dass ich als Quereinsteigerin bei einer Personalfirma anfange. Ich treffe dann die Personalauswahl für Firmen, die Mitarbeiter:innen in dem Bereich im Bereich Finance und Accounting suchen, und mache auch Neukundenakquise. Danach möchte ins ich Consulting, also in die Unternehmensberatung wechseln.  Dort gibt es Aufstiegsmöglichkeiten bis zum Senior Consulting.

Wie bist du zu diesem Job im Bereich Personalberatung gekommen?

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Über LinkedIn, ein Online-Netzwerk für berufliche Kontakte. Ich wusste, dass ich in die Richtung HR (Human Resources) oder Personalberatung, auch Richtung Headhunter, gehen möchte. Da habe ich mich bei etlichen Firmen über LinkedIn beworben.

Dann wurde ich von der Personalfirma telefonisch kontaktiert – und aus den geplanten 5-10 Minuten ist ein 20 Minuten Telefongespräch daraus geworden. Auch beim persönlichen Kennenlernen war ich 2 Stunden bei der Firma – das ist schon gut gelaufen.

Wolltest du schon immer im Personalwesen arbeiten?

Nein eigentlich nicht, das hat sich dann in die Richtung herauskristallisiert. Auch in der #futurefactory hat mir die Coachin Frau P. sehr geholfen, was ich an Ausbildungen für den Job in der Personalberatung machen und wie ich da als Quereinsteigerin reinkommen kann. Wenn das mit dem Job nicht geklappt hätte, würde ich auch jetzt für diese Bewerbungen Förderanträge schreiben, weil die Ausbildungen sind meist privat zu finanzieren.

Was braucht frau für den Job als Personalberaterin?

Prinzipiell brauchst du bei den meisten ein betriebswirtschaftliches Studium, das habe ich aber auch nicht. Frau muss sehr gut mit Druck umgehen können, weil die Personal- und Unternehmensberatung sehr leistungsorientiert ist. Umso mehr Leistung du bringst, umso besser ist es.

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Es wird auch viel mit den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen KPIs gemessen – wie viele Termine frau z.B. wirklich schafft. Es ist schon ein großer Leistungsdruck dahinter. Wenn du damit arbeiten kannst, Organisationstalent hast und Menschen gut einschätzen kannst, ist es das Richtige zum Ausprobieren.

Welche Tipps hast du für junge Frauen, die in der Personal- und Unternehmensberatung arbeiten wollen?

Das Wichtigste ist das Auftreten – du verkaufst dich halt auch selbst. Denn du willst ja die Position bekommen, also musst du einmal an der Selbstpräsentation und dem „Selbstverkauf“ arbeiten. Das ist definitiv etwas, wo mir die Trainerin Frau P. sehr geholfen hat. In ihrem Modul bin ich selbstsicherer geworden, was Präsentieren und Vorstellen betrifft.

Wie kann frau ihr Auftreten bei Bewerbungsgesprächen verbessern?

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Vom Mindset her – schaue nicht nur, ob die Firma dich nimmt, sondern ob die Firma auch zu dir passt. Dass ich habe gemerkt, als ich mit zwei anderen Unternehmen im Kontakt war. Die haben mir ein Angebot gemacht, aber hätten von der Arbeitsmoral nicht zu mir gepasst.

Du hast bisher selbst nach Jobs gesucht – jetzt wirst du bald Personal auswählen. Nach welchen Kriterien würdest du eine Person an eine Firma weitervermitteln?

Das ist eine gute Frage, natürlich müssen zuerst die Qualifikationen passen. Es geht auch viel darum, was dem Unternehmen wichtig ist. Dann ist es mein Job herauszufiltern, was sagt mir das Unternehmen und was will es zwischen den Zeilen wie zum Beispiel neben den Qualifikationen auch engagierte Mitarbeiter:innen.

Wie hat dir die #futurefactory auf deinem Weg zum Berufseinstieg geholfen?

In der #futurefactory haben mir die Trainerinnen und Coachinnen Möglichkeiten aufgezeigt, was ich beruflich machen kann als Quereinsteigerin und mich motiviert mit Ausbildungen anzufangen. Ich hatte 3 Pläne – Plan A: einen Job im Personalwesen zu finden; Plan B: irgendeinen Job zu finden, und wenn das nicht funktioniert; Plan C: das Psychologiestudium. Das Studium plane ich immer noch, aber ein paar Jahre später.

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Ich bin ein sehr organisierter Mensch und brauche für alles einen Notfallplan, sonst hapert es bei mir an der Motivation. Am Anfang habe ich mich schon ein bisschen perspektivenlos und verloren gefühlt, weil ich nur die Matura und sonst keine Ausbildung habe.

Was würdest du jungen arbeitslosen Frauen raten, die sich vielleicht auch verloren und perspektivenlos fühlen?

Einfach einen Schritt zu Ende gehen, für mehrere Optionen offen sein und dem Prozess vertrauen. Weniger darüber aufregen, wie es gerade ist, sondern daran arbeiten, was du machen kannst, dass sich die Situation ändert. Vertraue dem Prozess und gehe den Schritt weiter.

FF/G.A.