#futurejobs – Branchen der Zukunft

Wir Frauen sind vielfältig, interessiert, lernfähig und zukunftsorientiert!

Im Mai fand unter dem Motto #futurejobs eine Projektwoche in der #futurefactory statt. Es wurden Berufe vorgestellt, die jetzt und auch in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden, Berufe die es vor einigen Jahren in dieser Form noch nicht gegeben hat: Das digitale Zeitalter stellt neue Herausforderungen an die Berufswelt und die junge Arbeitsgeneration.

Laut aktuellen Studien fehlt es in vielen Unternehmen an ausreichend digitalem Know-How. Unternehmen sind zusehends auf der Suche nach Bewerber*innen, die mehr Wissen in diesem Bereich einbringen, weil solche Mitarbeiter*innen klare Wettbewerbsvorteile für Unternehmen bringen. Kein Wunder also, dass Bewerber*innen mit Ausbildungen im digitalen und technischen Bereich in der Arbeitswelt gefragt sind.

In der #futurejobs Woche haben wir neben Berufen aus dieser digitalen Welt auch technische Berufe vorgestellt:

  • Medienfachfrau/Medienfachmann
  • Informatiker*in, EDV-Fachfrau/EDV-Fachmann, Entwickler*in
  • Social Media Redakteur*in, Social Media Manager*in
  • Online Shop Mitarbeiter*in, E-Commerce Mitarbeiter*in
  • Operations Manager*in, Supply Manager*in
  • Augenoptiker*in, Hörakustiker*in
  • Orthopädietechniker*in
  • Kunststoffformgeber*in
  • KFZ-Mechaniker*in

 

Schon einmal ein Auto zerlegt?

Teilnehmer*innen und der Ausbilder der Facharbeiterintensivausbildung KFZ-Technik von Jugend am Werk erzählten über die Ausbildung und welche Fähig- und Fertigkeiten in diesem Beruf verlangt werden.

Die Teilnehmer*innen aus der #futurefactory waren von der Berufsvorstellung begeistert. Sie berichteten, dass Sie es spannend und aufregend fanden, wie die Arbeit als KFZ-Techniker*in aussieht.

Eine wichtige Erfahrung haben sie mitgenommen: Das viele Lernen, das mit der Ausbildung kommt, kann man aufbringen, wenn man den eigenen Job liebt und auch die Leidenschaft dazu entwickelt.

 

Selbst ausprobieren in der #futurefactory Werkstatt: „Kunststoffverarbeitung“

Die Teilnehmer*innen haben sich zunächst ausgiebig mit den verschiedenen Kunststoffarten und ihren wesentlichen Unterscheidungsmerkmalen befasst. Weiters wurde der Beruf des/der Kunststoffformgebers*in beleuchtet, wie auch die vielen Beschäftigungsmöglichkeiten in dieser Branche besprochen.

Ein praktischer Teil beinhaltete einen Versuch zur Herstellung von Biokunststoff Casein. Sogenannte Bio-Kunststoffe wurden thematisch umrissen, da ihr Einsatz vor allem in der Medizintechnik immer größere Bedeutung findet. Am Schluss wurden noch Acrylplatten mittels Heißluftföhn zu Handyhaltern und dergleichen umgeformt.

Die #futurejobwoche war jedenfalls für uns alle sehr spannend. So manche Teilnehmer*in konnte sich Ideen mitnehmen – und hat sich dann vielleicht doch noch für einen solchen Beruf entschieden.

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Medizinische Berufe

In der Einheit zu medizinischen Berufen wurden Informationen zu den Ausbildungen Medizinische Fachassistenz, Rettungssanitäter*in, Pflegefachassistenz und Hebamme gegeben. Die Teilnehmer*innen sprachen davon, wie sehr ihnen die Rettungssanitäter*innen Ausbildung gefallen hat und dass man psychisch und physisch stabil sein sollte um diesen Beruf auch ausüben zu können. Sie lernten, dass die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz zwei Schwerpunkte hat, mit unterschiedlichen Richtungen, die erlernt werden können.

 

Um die Branchen erlebbar zu machen besuchten wir ein Hartlauer-Haus sowie das Microsoft Office Hub in Wien. Des Weiteren bekamen wir auch Besuch von der #codefactory und Teilnehmer*innen der FIA-KFZ.

 

Hartlauer

Eine Teilnehmer*in berichtet:

Hörakustik und Augenoptik – ein Beruf mit Zukunftschancen

Welche Aufgaben gehören zu den Tätigkeiten einer Augenoptiker*in oder einer Hörakustiktechniker*in? Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen und haben am 15. Mai das Hartlauer-Haus besucht. Der Geschäftsleiter hat uns über die Ausbildung und die Aufgaben der beiden Berufsbilder informiert und uns zusätzlich zwei Räume gezeigt, wo sowohl das Seh- als auch das Hörvermögen getestet bzw. geprüft wird. Die Anatomie des Menschen, handwerkliches Geschick und Kundenbetreuung sind wichtige Bestandteile für das Erlernen der beiden Berufe. Die Lehren dauern 3,5 Jahre, eine Intensivlehre, eine Doppellehre oder eine Ausbildung auf den zweiten Bildungsweg sind möglich.  Möglich ist aber auch eine Doppellehre. Wem die Beratungstätigkeit mehr liegt, der kann sich auch als Fachberater*in an der Hartlauer-Akademie bewerben. Ich komme zu dem Schluss, dass es ein ruhiger, sauberer und gut bezahlter Job ist.

 

Code Factory

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Die Geschäftsführerin und eine Trainerin von der #codefactory waren bei der #futurefactory zu Besuch. Sie haben den Programmierkurs #codefactory vorgestellt und präsentierten die Arbeiten der Kursteilnehmer*innen vom vorherigen Modul. Die Einheit zur Code Factory war gut besucht und es wurden Fragen dazu gestellt, was der Unterschied von Web-Development und Web-Design ist? Wie die Jobchancen aussehen? Wie Frauen in der IT-Branche wahrgenommen werden und inwieweit Frauen gefragt sind? Die Teilnehmer*innen konnten von ihren persönlichen Interessen berichten, aber auch Befürchtungen zum Programmieren äußern. Die beiden Damen aus der #codefactory gaben Tipps und Ratschläge, wie es den Teilnehmer*innen gelingt das Programmieren auch ohne Vorkenntnisse zu lernen.

 

Microsoft

 

Wir blicken auf eine spannende Woche zurück und sehen, wie die Begeisterung in einigen Teilnehmer*innen wächst und sich neue Zukunftspläne entwickeln.

 

Bildquelle:

http://www.mscareergirl.com/from-passion-to-profit-how-to-turn-your-hobby-into-a-dream-job/