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Zivilcourage: Gegen Hass im Netz

Am 12. Februar 2019 besuchte uns Lukas von ZARA – Zivilcourage und Antirassismus-Arbeit – und gab einen Überblick über die Arbeit von ZARA. Der Fokus des Workshops war Online Hate Speech / Hass im Netz.

Zu Beginn des Workshops durfte jede Teilnehmerin ein A4 Blatt – mit einem Begriff beschriftet – nehmen und mit anderen Teilnehmerinnen, die ebenfalls ein Blatt in der Hand hatten, einen Satz bilden. So sind insgesamt drei Sätze daraus entstanden:

Sprache, die Menschen beleidigen, verletzen oder einschüchtern soll.

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Dieser Zweck wird wegen eines bestimmten (geschützten) Merkmals verfolgt.

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Diese Merkmale können zum Beispiel: sexuelle Orientierung, Religion, ethnische Zugehörigkeit, Staatsangehörigkeit oder Hautfarbe [sein].

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Nach dieser Aufwärmübung als Einleitung über die geschützten Merkmale ging es weiter mit einem theoretischen Input. Hier wurde der Inhalt über die geschützten Merkmale genau erklärt und wie Menschen aufgrund dieser Merkmale verletzt, beleidigt und eingeschüchtert werden. Findet das im Internet statt, dann können diese Handlungen rechtliche Folgen haben.

Anschließend durften die Teilnehmerinnen echte Beispiele analysieren und dazu Handlungsstrategien aufzählen. So wurden beispielsweise konkrete Fälle aus den sozialen Netzwerken und Textnachrichten genau geschildert. Die Teilnehmerinnen haben auch ihre Entscheidung – wie sie mit diesen Inhalten umgehen würden – erläutert, worüber dann in Folge auch diskutiert wurde. Der Austausch sollte auch zeigen, welche verschiedene Optionen es gibt, gegen Hetz- und Hassbotschaften im Internet und in der persönlichen Umgebung vorzugehen.

Das Schlüsselwort unseres Workshops lautete: Zivilcourage!