Rama: Aus dem Blickwinkel meiner neuen Identität

Unter dem Titel „DIVÖRSITY“ finden erstmals die österreichischen Tage der Diversität statt.

Aus diesem Anlass erarbeiteten die Teilnehmer*innen der #futurefactory diverse Projekte, welche am 16. Oktober 2018 bei unserer Vernissage im Schulungszentrum Gasometer vorgestellt wurden.

Im Deutsch-Training bekamen unsere Teilnehmer*innen eine neue Identität und sie erzählten aus dem Alltag ihres neuen Ichs:

Mein Name ist Maria.

Ich bin 60 Jahre alt und eine polnische Frau.

Ich bin eine atheistische Frau und heterosexuell.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Eine heißt Sami, er ist 25 Jahre alt. Und die zweite ist Jorg und er ist 32 Jahre alt.

Ich arbeite in einer Fabrik, Schicht Arbeit: Einmal nachts und einmal in der Früh, deshalb finde ich meine Arbeit sehr schwierig, besonders weil ich alt bin und bald gehe ich in Rente.

Das größte Problem ist, dass man sein ganzes persönliches Umfeld vernachlässigt.

Man kann nur am Wochenende Freunde treffen und man muss früh zu Bett, da man schon um 4:30h aufstehen muss oder man muss am Tag schlafen, weil man in der Nacht arbeitet. Ich kann also auch in der Frühschichtwoche abends nichts machen.

Ich finde es schlimm Schichtarbeit zu haben, weil ich meine Familie nicht oft sehe.

In der Fabrik habe ich keine Probleme bei der Arbeit.

Durch die Arbeit in der Fabrik habe ich aber psychische Probleme bekommen und ich bin sehr depressiv und nehme ich viele Medikamente dafür.

Ich gehe zum Arzt, wenn ich Zeit dafür habe.

Bald gehe ich in Pension.

 

–              Rama