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Die KFZ-FIA bei Jugend am Werk

Wir freuen uns euch eine Story aus unserem Jugend am Werk Lehrbetrieb Technologiezentrum präsentieren zu dürfen: Die Facharbeiterinnenintensivausbildung (FIA) bietet jungen Frauen die Möglichkeit die Männerdomäne KFZ zu erobern 🙂 

Den eigenen Fähigkeiten eine Chance geben, auch wenn nicht jede*r der Meinung ist, dass eine Frau in diesem Berufsfeld bestehen kann. Mein Hobby zum Beruf machen, unabhängig davon, welchen ich davor gelernt und ausgeübt habe. Diese Sätze stellen schon einige Gründe dar, welche die FIA bei Jugend am Werk so individuell machen.

Wir, die neuen, angehenden Facharbeiterinnen der Intensivausbildung, wollen dir mit diesem Interview einer Teilnehmerin, die Ausbildung näher bringen und dir einen Eindruck davon vermitteln, was wir so machen.

Wir mussten uns alle unseren Ausbildungsplatz erarbeiten, was für uns zu Beginn oft schon eine gewisse Hürde darstellte. Aber aus diesem Grund sind wir, meiner Meinung nach, als Gruppe wirklich zusammen gewachsen.

Um dir die FIA näher zu bringen, habe ich heute meiner Kollegin Roxi ein paar Fragen diesbezüglich gestellt:

Wie gefällt dir die Gruppe und fühlst du dich bei Jugend am Werk gut aufgehoben ?

„Wir sind eine sehr vielseitige, um nicht zu sagen „bunte“ Gruppe von jungen Frauen, die hier bei Jugend am Werk, neben vielen Jugendlichen, ihrer Ausbildung nachgehen. Wir erlernen und erarbeiten uns unser Fachwissen, um am Ende die Lehrabschlussprüfung zu absolvieren.“

Wie findest du die Ausbildner und wie schwer fällt es dir das Fachwissen zu erlernen?

„Unser Ausbildner Milan G. steht uns immer mit seinem kompetenten Fachwissen zur Seite. Wir sind sehr froh zu wissen, dass wir ihn als solchen bezeichnen dürfen, da er auch bei schwierigen Themen Geduld bewahrt und uns Dinge auch gerne öfters erklärt. Auch die anderen Ausbildner von Jugend am Werk sind offen für Fragen und helfen uns gerne weiter. Sich Fachwissen anzueignen oder gar für eine Prüfung zu lernen, ist zwar zeitintensiv, allerdings empfinde ich es als nicht schwer, da wir alles gut erklärt bekommen und Sachen oft selbst nachschlagen können.“

Was sagst du zur Praxis bei Jugend am Werk?

„Die Arbeit in den Werkstätten macht unserer ganzen Gruppe, samt Trainern, viel Spaß. Dadurch, dass wir nur zwölf Frauen sind, kann Herr Gidic individuell auf jede Einzelne von uns eingehen und gegebenenfalls, manche Themengebiete näher behandeln, wenn sie für die eine oder andere am Anfang weniger verständlich sind.“

Wie findest du die Werkstätten bei Jugend am Werk?

„Die Werkstätten sind gut ausgestattet, von Kompressionsdruckmessgeräten bis zur Reifenwuchtmaschine findet man fast alles hier. Kundenkontakt haben wir leider keinen, dafür aber Betriebskontakter*innen, die uns beim Suchen nach Praktika mit Rat und Tat unterstützen, wie auch unser Ausbildner.“

Wir freuen uns, dir in Zukunft noch mehrere unserer Kolleginnen vorstellen zu dürfen, um dir tiefere Einblicke in unsere Ausbildung, als auch unseren Beruf, bieten zu können.

Divörsity

Kreativwerkstatt goes Divörsity

Die Kreativwerkstatt hat zum Thema Diversity die Vielfalt unserer Teilnehmer*innen in den Mittelpunkt gestellt.
Das Unique der Einzelnen in einer vielfältigen Gruppe.
Diese Einzigartigkeit wurde in Form von Portraits festgehalten, aber sie wird auch in den gemeinsam erarbeiteten Werkstücken – der Patchwork-Decke und dem Polster – sichtbar, welche die diversen handwerklichen Stile erkennbar macht.

Divörsity

Diversität & Arbeit

Die Notwendigkeit von Diversität im Arbeitsleben lässt sich so erklären, dass die Verschiedenartigkeit vom Personal die Möglichkeit eröffnet voneinander zu lernen und den eigene Horizont zu erweitern. So wurde in verschiedensten Studien bewiesen, dass diverses Personal für mehr Innovation und mehr Kreativität steht. Die Wettbewerbsfähigkeit steigt und das Gemeinwohl wird zum Besseren beeinflusst. Von daher ist es nicht so abwegig das eigene Unternehmen diverser aufzustocken und Projekte dahingehend zu fördern.

Vielfalt in der Arbeit mag für viele eine selbstverständlich sein, wenn man aber die gängigen Arbeitsplätze näher betrachtet, so kommt man schon bald zum Schluss, dass viele Unternehmen ein eingeschränktes Bild von Diversität haben. So ist man nicht unbedingt divers, wenn man darauf achtet, dass die Quotenregelung von Mann und Frau mit 50:50 erreicht ist, oder dass man eine Person einstellt, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist.
Diversität erfasst viel mehr als Gender und Ethnie. Es berücksichtigt Lifestyle, Sexualität, Religion, Behinderung, Aussehen, Alter, soziale Schicht uvm.

Wenige Unternehmen können behaupten vielfältig bei der Personalauswahl zu sein, wenn viele Komponenten der Verschiedenartigkeit am Arbeitsplatz außer Acht gelassen werden. Aufbauen darauf haben sich die Teilnehmer*innen der #futurefactory der großen Frage gestellt, welche Arbeitsplätze die Diversität ausleben.
In einem 3-stündigen Workshops recherchierten sie Unternehmen, die tatsächlich divers sind. Beispiele davon gibt es zu Genüge: Gefunden wurde ein Hotel, welches nur Flüchtlingen Arbeit gibt. Eine IT-Firma, die nur Autisten einstellt, Unternehmen die People of Colour einstellen etc.
In einem Atlas der sozialen Innovationen konnten die Teilnehmer*innen in Österreich und weltweit innovative Ideen am Arbeitsplatz finden und detaillierter anschauen.
https://www.socialinnovationatlas.net/

Als letzte Aufgabe durften die Teilnehmer*innen ihr eigenes Unternehmen gründen und gestalten. Natürlich haben Sie alle darauf geachtet, dass Diversität hoch gepriesen wird in ihrer Wunschfirma 😊

Divörsity

Prägungen

Wir haben in der Projektwoche zum Thema Diversität sehr viel über unsere Teilnehmer*innen erfahren, doch wie divers sind unsere Trainer*innern und Coaches?

Wer seid ihr, wollten wir von unseren Trainer*innen wissen und so stellten wir ihnen Fragen zu den Dingen, die uns als Menschen prägen: Unsere Herkunft, Orte an denen wir gelebt und/oder gearbeitet haben, aber auch Orte, die wir besucht haben und die uns besonders beeindruckt haben.

Daraus entstand eine bunte Weltkarte, die zeigt wie divers die #futurefactory Trainer*innen sind 😊

Karte_Divers.png

Blau: Geburtsorte (Hauptsächlich Österreich)
Violett: Orte, an denen wir gelebt/gearbeitet haben
Grün: Orte, die uns besonders beeindruckt haben

Divörsity

Diversität in der #futurefactory

Alle Trainer*innen haben ein „Diversity Zertifkat“ , aber wie wird Diversität eigentlich innerhalb des Projekts gelebt? Wie divers sind ist die #futurefactory überhaupt?

Einige Teilnehmer*innen stellten sich einen ganzen Tag lang dieser Frage. Schnell stellten sie fest, dass sie ja nur „ein kleiner Teil“ des gesamten Projekts sind und es doch interessant wäre eine Übersicht über möglichst viele Teilnehmer*innen zu bekommen. Somit wurde ein Fragebogen über die „sechs Kerndimensionen der Diversität“ erstellt und anonym von über 70 Teilnehmer*innen ausgefüllt.

Irgendwie mussten diese Ergebnisse aber auch ausgewertet und dargestellt werden. Da blieb nur eine Möglichkeit – Excel. Plötzlich ist dieses Programm gar nicht mehr so schwer und langweilig 😉

Heraus kamen mehrere Plakate, die sehr eindrucksvoll darstellen wie divers wir sind – aber doch gar nicht so unterschiedlich 😊

 

Divörsity

Diversität in den Medien

In unserem digitalen Zeitalter werden wir täglich mit Informationen in Form von Texten oder Bilder überflutet. Unsere Smartphones und Tablets sind unsere täglichen Begleiter. Doch wie werden diese Informationen gestaltet? Dabei werden nicht bloß Informationen, sondern Ideen, Vorstellungen und Lebensweisen konsumiert, die uns sozialisieren und unsere Wahrnehmung über die Welt beeinflussen.

Welche Texte lesen wir? Welche Bilder werden verwendet? Welche Assoziationen fallen uns ein, wenn wir bestimmte Begriffe hören? Wie sind die Überschriften gestaltet? Was wollen die Berichte uns vermitteln? Mit dem Workshop konnten die Teilnehmer*innen einen Einblick in die Welt der Medien gewinnen und sich damit kritisch auseinandersetzen.

Adeline K:

Der gesamte Workshop hat mir Spaß gemacht und habe dadurch aktiv mitgelernt. Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen und Trainerinnen war großartig und es hat sich jeder sehr bemüht. Meine Gruppe hat sich auf jeden Fall auf das Endergebnis gefreut, weil wir mit unserem Projekt erfolgreich waren. Durch die Ausarbeitung und interne Diskussionen der Gruppe, nehme ich persönlich die Inhalte in den Medien viel bedachter auf.

Für mich heißt Diversität in den Medien…
„… die Vielfalt, die Medien repräsentieren oder auch nicht repräsentieren.“

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Divörsity, Englisch

Who said it?

During our project week on the topic of Diversity, the English workshop was all about interactivity. Quotes from famous people where hung up on the whiteboard. The participants had to choose between two prominent people who have fought and still fight for society’s diversity and equality and guess who the quote stems from. The participants marked their choice with a small sticker. After guessing, the solution could be seen on the back of the pictures. Weiterlesen „Who said it?“

Divörsity

Identität*en – „Ich bin …“

Im Zuge der „Divörsity“-Projektwoche hatten Teilnehmerinnen die Möglichkeit im Fach Gesundheit & Soziales sich intensiv dem Thema Identität zu widmen. Im Workshop ging es zunächst darum, dass sich die Teilnehmerinnen mit den verschiedenen Aspekten von Identität auseinandersetzen, also jene Kategorien, Bausteine oder Elemente, die Menschen ausmachen und zentral für das Selbst-Verstehen sind. Einige Beispiele hierfür sind die Kategorien Geschlecht, Religion, ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Klasse, Beruf, Familie etc.

Im weiteren Verlauf haben die Teilnehmerinnen die wichtigsten Aspekte der eigenen Identität künstlerisch aufbereitet und dazu Bilder (z.B. Identitätsblumen) gestaltet. Ziel war es u.a. sichtbar zu machen, wie vielfältig Identitäten und damit Menschen sind und dass es für jede Teilnehmerin andere Kategorien im Leben gibt, die ihr besonders wichtig und identitätsstiftend sind.

Abgerundet wurde der Workshop mit einem selbst gestalteten Video. Die Teilnehmerinnen haben in diesem Video jeweils den Satz „Ich bin…“ mit einem zuvor erarbeiteten Eigenschaftswort ergänzt. Herausgekommen ist ein bunter Film, der die Vielfalt unserer Teilnehmerinnen präsentiert.

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